Wohnraum für Mensch und Tier Stadt und Freistaat zeichnen Gewofag für Artenschutz aus

Die Wohnungsanlagen in der Hochäckerstraße (li.), Max II in Neuhausen und in Sendling-Westpark. Foto: Roland Weegen

Die Wohnungsbaugesellschaft Gewofag wird sieben Mal für den Artenschutz an ihren Gebäuden ausgezeichnet. Nicht nur Menschen, auch Vögeln werde durch bestimmte Maßnahmen ein Zuhause gegeben.

 

München - Das Referat für Gesundheit und Umwelt und der Landesbund für Vogelschutz zeichneten die Wohnungsbaugesellschaft Gewofag für ihren Artenschutz an Gebäuden mit der Plakette "Ausgezeichneter Artenschutz" aus.

"Wir schaffen nicht nur Wohnraum für Menschen, sondern auch für Tiere", sagte Gewofag-Sprecher Dr. Klaus-Michael Dengler. Sieben Auszeichnungnen erhielt die Gewofag für ihre Maßnahmen, um die an den Gebäuden lebenden Vögel zu schützen und ihnen einen Lebensraum zu schaffen. 

"Mit unserem Gebäudebrüter-Bonus unterstützen wir Bauherren, die auch für Spatz und Co. ein Zuhause schaffen. Damit auch künftig unsere Kinder diese Tiere nicht nur aus dem Biologiebuch kennen, die früher einmal Allerweltsvögel waren", sagte die Referentin für Gesundheit und Umwelt der Stadt München, Stephanie Jacobs. 

Dieses Zuhause werde beispielsweise mithilfe von Niststeinen gegeben, die an die Hausfassaden gehängt werden. Diese Niststeine haben Löcher, durch die Vögel wie der Mauersegler oder der Haussperling  schlüpfen und dann dort brüten können. Einige Gebäude in der Stadt verfügten bereits über diese Niststeine, so etwa Gebäude in der Attenkoferstraße in Sendling-Westpark, die Siedlung in Neuhausen-Süd oder die Wohnanlage an der Freisinger Straße in Berg am Laim. Auch geplante Neubauten erhielten eine Plakette, darunter jenes in der Hochäckerstraße in Perlach und in der Max-Bill-Straße im DomagkPark. 

Die Gewofag ist mit 36.000 Wohnungen der größte kommunale Vermieter in München. 

 

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