Wohlstandsdebatte - wenig Sozialneid im Freistaat Bayern sehen sich angemessen am Wohlstand beteiligt

Ein Luxus-Schlitten von Ferrari. Mancher wünscht sich so einen Flitzer, doch nicht alle können sich so einen Sportwagen leisten. Foto: Helmut Reister

Neid liegt den Menschen im Freistaat  nicht besonders. Mehr als jeder zweite ist laut einer Bertelsmann-Studie zufrieden. Wer noch zufriedener ist

 

München - Die Mehrheit der Menschen in Bayern sieht sich angemessen am Wohlstand beteiligt. 57 Prozent der Bayern seien der Auffassung, dass sie einen gerechten Anteil am Wohlstand erhalten, ergab eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Nur in Hamburg zeigten sich mit 61 Prozent noch mehr Menschen zufriedener als in Bayern.

Damit liegt der Wert im Freistaat deutlich über dem Bundes-Durchschnitt: In ganz Deutschland sieht sich demnach nicht einmal jeder zweite Bundesbürger angemessen am Wohlstand beteiligt.

Im Vergleich der Bundesländer seien im Freistaat viele Menschen ehrenamtlich tätig oder spendeten für gemeinnützige Zwecke. Auch würden die Bürger in Bayern ihren Mitmenschen überdurchschnittlich viel Vertrauen entgegenbringen, geht aus der Untersuchung weiter hervor.

Die Bertelsmann-Studie „Radar gesellschaftlicher Entwicklung“ untersucht die sozialen Beziehungen zu anderen Menschen, die Verbundenheit mit dem Gemeinwesen und die Orientierung am Gemeinwohl seit der Wiedervereinigung.

 

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