WM-Qualifikation Nordirland sichert sich die Playoffs

Nordirlands Chris Brunt (Zweiter von rechts) jubelt mit seinen Teamkollegen über seinen Treffer zum 2:0 gegen Tschechien. Foto: dpa

Nordirland hat zumindest den zweiten Platz in der deutschen WM-Gruppe C und damit die Playoff-Teilnahme sicher. England besiegt Verfolger Slowakei und steht kurz vor der Qualifikation.

 

Berlin - Nordirland hat als einer der acht besten Gruppen-Zweiten zumindest die Teilnahme an den Playoffs zur WM 2018 in Russland sicher. Die Briten besiegten am Montag in der deutschen Gruppe C Tschechien mit 2:0 (2:0) und liegen mit 19 Zählern hinter dem verlustpunktfreien Tabellenführer Deutschland (24 Punkte). Am 5. Oktober empfangen die Nordiren den Weltmeister in Belfast zum Spitzenspiel.

Die Tschechen haben zwei Spieltage vor Schluss als Vierter (9 Punkte) keine Chance mehr auf die WM-Teilnahme. In Belfast traf Jonny Evans zum 1:0 für die Nordiren (28.). Chris Brunt ließ das 2:0 folgen (41.). Auch der Tabellendritte Aserbaidschan (10) ist trotz des 5:1 (2:0) gegen San Marino aus dem Rennen.

England ist hingegen so gut wie sicher in Russland dabei. Die "Three Lions" gewannen in der Gruppe F gegen den Slowakei 2:1 (1:1) und haben als Tabellenführer (20) fünf Zähler Vorsprung auf die Slowaken. Stanislav Lobotka schockte die Engländer in London mit der frühen Führung der Gäste (3.). Eric Dier von Tottenham Hotspur glich für die Briten zum verdienten 1:1 aus (37.). Man United-Profi Marcus Rashford erzielte nach der Pause für die überlegenen Gastgeber den 2:1-Siegtreffer (60.).

Schottland (14) hat als Dritter hinter den Slowaken (15) nach dem 2:0 (1:0)-Sieg über Malta ebenfalls noch die Chance auf die Playoffs. Christophe Berra (10.) und Celtic-Stürmer Leigh Griffiths (49.) waren in Glasgow die umjubelten Torschützen der Bravehearts.

Lewandowski trifft für Polen

Polen führt mit 19 Punkten die spannende Gruppe E an. Die Osteuropäer mit Bayern-Star Robert Lewandowski besiegten Kasachstan mit 3:0 (1:0). In Warschau trafen Arkadiusz Milik (11.), Kamil Glik (74.) und Torjäger Lewandowski (86./Foulelfmeter). Hinter den Polen folgen Dänemark und Montenegro mit jeweils 16 Zählern.

Beim 4:1 (2:1) der Dänen in Eriwan gegen Armenien war der Bremer Thomas Delaney mit drei Treffern der überragende Spieler. Rumänien und sein in der Kritik stehende Trainer Christoph Daum sind im Rennen um ein WM-Ticket nach dem 0:1 (0:0) in Montenegro indes nicht mehr dabei.

Die Sieger der neun europäischen Gruppen qualifizieren sich direkt für die Endrunde in Russland. Für die acht besten Gruppenzweiten geht es in den Playoffs im November um vier weitere Plätze. 

 

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