Wirbel um Prinzessin Victoria Terror-Sorgen in Schwedens Königshaus?

Prinzessin Victoria hätte mit der Königsfamilie am Donnerstag auf einer Konferenz sein sollen - dazu kam es nicht. Aus Sicherheitsgründen, hieß es zunächst. Dann ruderte das Königshaus zurück.

 

Eine harmlose Kinderrechts-Konferenz hat der schwedischen Königsfamilie am Donnerstag so einigen Wirbel beschert: Denn Prinzessin Victoria (38) nahm - anders als angekündigt - doch nicht am "Global Child Forum" im Stockholmer Schloss teil. Angeblich wurde kurzfristig noch der für die schwangere Victoria reservierte Stuhl aus dem Saal entfernt. Hof-Sprecherin Margareta Thorgren begründete das rätselhafte Fernbleiben zunächst auf eine Art und Weise, die Teile der Medien in Alarmbereitschaft versetzte.

"Das ist Folge einer Beurteilung, die die Sicherheitsabteilung des Hofes wegen der Sicherheitslage in Schweden getroffen hat", erklärte Thorgren am Morgen der Boulevardzeitung "Expressen": Es solle vermieden werden, dass sich König Carl XVI. Gustaf (69) und Thronfolgerin Victoria gleichzeitig am gleichen Ort aufhalten. Der Inlandsgeheimdienst Säkerhetspolisen stellte auf Anfrage zudem klar, dass er an der Entscheidung nicht beteiligt war. Es habe sich um einen Beschluss des Hofes gehandelt, sagte ein Sprecher.

Kommando zurück

Einige Stunden später folgte jedoch das umfassende Dementi: Victoria habe schlicht und ergreifend andere Termine, erklärte Thorgren nun verschiedenen Medien und sagte, sie sei zunächst falsch informiert gewesen. Es habe eine "Neu-Priorisierung" der Auftritte der 38-Jährigen gegeben. Dem "Expressen" sagte die Sprecherin auf Nachfrage, natürlich gebe es am Hofe "eine Sicherheitsabteilung, die Stellung zu verschiedenen Sachverhalten nimmt": "Aber das ist nichts, was wir in den Medien kommentieren." Wo sich Victoria am Donnerstag aufhielt, verriet Thorgren nicht.

Ob Carl Gustaf und Victoria demnächst wieder zusammen Auftritte absolvieren werden, bleibt wohl abzuwarten. Klar ist immerhin: Der schwedische Monarch, seine Frau Silvia und die Prinzessinnen Madeleine und Sofia nahmen am Donnerstag wie geplant an der Konferenz teil. Und zu einer bedrohlichen Situation kam es dabei allem Anschein nach - glücklicherweise - nicht.

 

 

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