Wirbel um den Trainer "Respektlos": Bobic wütet gegen Bayern wegen Kovac

Fredi Bobic: sichtlich angespannt kommt der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt zur Pressekonferenz. Foto: imago/Jens Huebner

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic wütet nach dem publik gewordenen Wechsel von Trainer Niko Kovac nach München und kritisiert den FC Bayern scharf.

Frankfurt/München - Der Wechsel von Trainer Niko Kovac zum FC Bayern schlägt hohe Wellen. (Der neue Trainer im Porträt)

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic übte harsche Kritik am Vorgehen des Rekordmeister bei der Verpflichtung von Kovac als neuen Cheftrainer. "Sie haben ihr Ding gemacht. Diese Vorgehensweise finde ich extrem bedenklich und respektlos", polterte der frühere Stürmer in Richtung München auf der Frankfurter Pressekonferenz am Freitag.

Bobic führte weiter aus: "Es gab von unserer Seite keinerlei Kontakt zu Bayern. Diese Geschwindigkeit gestern hat uns sehr überrascht. Das hat uns gar nicht gefallen. Das hat im Fußball in solch einer Art nichts verloren." Man werde in naher Zukunft den Dialog mit den Bayern-Verantwortlichen suchen, um das Vorgehen des Rekordmeisters zu besprechen.

Bobic attackiert FC Bayern

Der Eintracht-Sportvorstand zeigte sich auch unglücklich, dass die Informationen direkt an die Öffentlichkeit gelangten. "Dass Infos an die Öffentlichkeit gedrungen sind - sicher nicht aus Frankfurt - ist respektlos und gehört sich nicht. Das war unprofessionell", rügte Bobic den Rekordmeister.

Die kolportierte Ausstiegsklausel im Vertrag von Kovac bestätigte der Ex-Stürmer. "Aber es ist noch gar nichts fix, da es bisher keinen Kontakt zu Bayern gab", meinte Bobic weiter.

Zuvor hatte Kovac erklärt, dass er erst am Donnerstag vom Rekordmeister telefonisch kontaktiert wurde und ein Vertragsangebot erhalten habe, "welches ich dann auch angenommen habe." Er habe sich bereits der Mannschaft gestellt und will sich nun nur noch auf seine Zeit in Frankfurt fokussieren. 

 

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