Wirbel um Kovac-Verpflichtung "Fair verhalten": Salihamidzic wehrt sich gegen Bobic-Vorwürfe

Hasan Salihamidzic weist die Kritik aus Frankfurt am Vorgehen des FC Bayern zurück. Foto: imago/Sven Simon

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat die Kritik am Vorgehen des Rekordmeisters bei der Verpflichtung von Niko Kovac zurückgewiesen. "Der FC Bayern hat sich fair verhalten."

München - Die Verpflichtung des künftigen Bayern-Trainers Niko Kovac schlägt weiter hohe Wellen.

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat sich im Vorfeld der Partie gegen Borussia Mönchengladbach zu den Vorwürfen von Kovacs derzeitigem Verein Eintracht Frankfurt geäußert. 

"Ich konnte ja nicht wissen, dass es am Donnerstagabend schon rauskommt. Wir hätten es Frankfurt auch erst Mitte Mai sagen können. Daher finde ich, dass sich der FC Bayern total fair verhalten hat, weil die Frankfurter haben nun vier Wochen mehr Zeit einen Nachfolger zu holen", sagte der Bosnier bei Sky.

Kovac wollte Frankfurts Bosse informieren

Am Freitag hatte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic auf der Eintracht-Pressekonferenz das Münchner Vorgehen bei Kovac als "Respektlosigkeit" bezeichnet. Salihamidzic betonte, dass Kovac ursprünglich zuerst mit Bobic und Bruno Hübner sprechen wollte und er sie anschließend auch angerufen hätte.

Doch nach den Berichten am Donnerstagabend habe der Rekordmeister die Kovac-Verpflichtung am Freitag publik gemacht, um wieder das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen.

Zum genauen Ablauf der Verhandlungen mit Kovac hüllte sich Salihamidzic in Schweigen und wiederholte lediglich, dass man sich am Donnerstag auf einen Dreijahresvertrag geeinigt habe. Wann genau die Bayern Kovac kontaktierten ließ er offen. Der künftige Bayern-Trainer hatte am Freitag erklärt, dass Kontaktaufnahme und Entscheidung am Donnerstag erfolgt seien. 

 

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