Wind stand ungünstig Kampfmittel verbrannt: Rauch verletzt 15 Bundeswehrler

15 Bundeswehrler mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Foto: imago/A. Friedrichs

Eine Firma für Kampfmittelbeseitigung hat am Montag auf ihrem Gelände Gaspatronen verbrannt. Der Wind trug den Rauch auf das benachbarte Bundeswehrgelände, dort klagten am Ende 15 Bundeswehrler über gesundheitliche Beschwerden.

 

Oberschleißheim - Einen eher ungewöhnlichen Einsatz mussten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Montag in Oberschleißheim absolvieren. Die Bundeswehr hatte die Retter gerufen, da auf einem Übungsplatz 15 Personen unter anderem über Atemwegsbeschwerden klagten.

Wie sich herausstellte, waren auf dem Gelände einer benachbarten Spezialfirma für Kampfmittelbeseitigung alte Gaspatronen von Reizstoffsprühgeräten verbrannt worden. Der Wind hatte dann den entstandenen Rauch auf den Übungsplatz der Bundeswehr getrieben.

15 Bundeswehrler verletzt

Dort hielt die Truppe gerade eine Übung mit rund 80 Auszubildenden ab. 15 Personen atmeten den Rauch ein und klagten anschließend über gesundheitliche Beschwerden. Feuerwehr und Rettungsdienste versorgten die Bundeswehrangehörigen vor Ort und brachten sie anschließend in Kliniken. Alle 15 konnten das Krankenhaus aber mittlerweile wieder verlassen.

Das Kommissariat 13 (Brandfahndung) hat die Ermittlungen übernommen.

 

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