Wiesn-Spiel gegen Dresden Schneider: "Ein schwieriges Thema"

Löwen-Präsident Dieter Schneider und Coach Reiner Mauerer Foto: M.i.S.

Sollte die DFL eine Verlegung des Löwen-Heimspiels gegen Dresden anordnen, würde sich 1860 nicht dagegen wehren. Auch wenn dem Verein dadurch Geld verloren geht.

 

München - Womöglich wird das Löwen-Heimspiel am dritten Wiesn-Wochenende gegen Dynamo Dresden verlegt. Einen entsprechenden Antrag hat der Münchner Ausschuss für Sport und Sicherheit an die Deutsche Fußball Liga, die für die Spielplanterminierung zuständig ist, bereits geschickt. Hintergrund ist eine befürchtete Überforderung der Einsatzkräfte an diesem Tag.

Nun erklärt sich Löwen-Präsident Dieter Schneider. "Dadurch entsteht für uns natürlich ein ganz schwieriges Thema", sagte er der AZ. Er wisse natürlich um die finanziellen Vorteil, den eine solche Partie mit sich bringen würde - Trainer Reiner Maurer hatte ja schon vermutet, dass bis zu 50 000 Zuschauer kommen könnten.

Und doch sagte Schneider nun: "Die finanzielle Komponente darf nicht die primäre Rolle für uns spielen. Und wenn wir das sagen, will das was heißen."  Sollte die DFL also eine Verlegung anordnen, wird sich der Verein nicht dagegen wehren. Schneider erklärt: "Wir werden kein Sicherheitsrisiko eingehen." 

 

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