Wettbewerb Eine Tiefgarage unterm Altstadtring...

Wohnen statt parken: Das Fina-Parkhaus kommt bald weg. Foto: Ronald Zimmermann

"Tom" soll sie heißen, die neue Tiefgarage unter dem Thomas-Wimmer-Ring. Jetzt werden die Ergebnisse des Architektenwettenbewerbs öffentlich gezeigt.

 

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Architekturbüros eingeladen, Konzepte für die Oberflächengestaltung dieses prominenten Münchner Stadtraumes zu entwickeln.

Die Ergebnisse der beteiligten Teams sind von Donnerstag, 6. Februar, an für eine Woche im Planungsreferat, in der Blumenstraße 28 b, zu sehen.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs sollten nicht nur Vorschläge für die architektonischen Konzeption der baulichen Infrastruktur der Tiefgarage abliefern, sondern auch einen Entwurf für die Konzeption der Oberflächengestaltung entwickeln. Dabei mussten die Anforderungen an funktionale Wegeflächen für Fußgänger und Radfahrer sowie den Anliegerverkehr erfüllt werden.

"Einladende, uneingeschränkt barrierefreie Grünflächen und Raum für Fußgänger und Radler sollen diesen Bereich künftig aufwerten", heißt es in einer Mitteilung der Bauherren Wöhr+Bauer. Die verbesserte Aufenthaltsqualität leiste letztlich insbesondere auch für die Anwohner einen großen Beitrag in ihrem Umfeld.

Außerdem mussten auch die oberirdischen Bauwerke der Tiefgarage und die öffentliche Unterführung unter dem Thomas-Wimmer-Ring berücksichtigt werden - wegen des prominenten Umfelds aus denkmalgeschützten Bauwerken. 

Neben dem Realisierungswettbewerb für die durch den Bau der Tiefgarage betroffenen Flächen wurde im Ideenteil eine schlüssige Gestaltungskonzeption für das darüberhinausgehende Gebiet gefordert. Die beste Idee könnte dann nach den Wünschen der Anwohner und der Stadt zur Umsetzung beschlossen werden.

Sobald die dreigeschossige Tiefgarage „Tom“ fertig gestellt ist, wird das in die Jahre gekommene Parkhaus an der Hildegardstraße durch das vielfältige Wohn- und Geschäftsgebäude „Hilde“ ersetzt.

„Tom“ soll mit etwa 530 Stellplätzen den Verkehrsdruck im Tal und in der Altstadt mindern, und ein zusätzliches Angebot an Anwohnerwohnerparkplätzen bieten, indem Autos direkt unter dem Altstadtring parken und sie sich nicht mehr durch die engen Gassen des Viertels zwängen.

Die schmuddelige Fußgängerunterführung zwischen Lehel und Altstadt wird durch einen barrierefreien und freundlich gestalteten Durchgang ersetzt.

Aktuell laufen zwei getrennte, internationale Architektenwettbewerbe für „Tom“ und für „Hilde“, die im Frühjahr 2014 prämiert und anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Auf dieser Grundlage soll anschließend das jeweilige Baurecht geschaffen werden. 

 

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