"Wer schafft hier eigentlich was?" Lafontaine kritisiert Merkels Flüchtlings-Politik

Der Linken-Politiker poltert gegen die Waffenlieferungen von Deutschland und führt sie als Grund für die Flüchtlingsströme an. Auch den Slogan von Kanzlerin Merkel kritisiert der 72-Jährige scharf.

 

Berlin - Auf dem Parteitag der Europäischen Linken hat Oskar Lafontaine die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung scharf kritisiert.

Vor allem die Waffenlieferungen in Krisengebiete stoßen dem 72-Jährigen sauer auf. Der ehemalige Vorsitzende der Linkspartei sieht die Waffenlieferungen als Fluchtursache. Auch das von Kanzlerin Merkel ausgerufene Motto "Wir schaffen das" stellt Lafontaine in Frage. "Je länger der Prozess (die Flüchtlingskrise, Anm. d. Red.) dauert, umso mehr muss man sich fragen: Wer schafft hier eigentlich was?", so der Linken-Politiker.

 

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