Wer's günstig mag, muss nach Chemnitz Münchner WG-Zimmer kostet durchschnittlich 600 Euro Miete

Das Studentenwohnheim Agnes-/Adelheidstraße in München. Die Wohnanlage im Stadtteil "Schwabing-West" ist ein Neubau aus dem Jahr 2014. Foto: dpa

Die Lage auf dem studentischen Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu. Jetzt knackt der WG-Zimmerpreis in München die Schallmauer von 600 Euro. Das sind 30 Euro mehr als 2017. In fast allen deutschen Uni-Städten sind die Preise deutlich gestiegen. Günstige WG-Zimmer gibt es in Chemnitz.

 

Auch Frankfurt am Main mit 480 Euro, Hamburg und Stuttgart mit 450 Euro sowie Köln und Berlin mit 420 Euro liegen deutlich über dem durchschnittlichen WG-Zimmerpreis von 363 Euro. Am wenigsten müssen Studenten in Chemnitz für ein Zimmer zahlen (durchschnittlich 230 Euro). Zu diesem Ergebnis kam das Moses-Mendelssohn-Institut, das regelmäßig die 96 Hochschulstandorte mit mehr als 5.000 Studierenden in den Blick nimmt.

In den Top 10 der Städte mit den teuersten WG-Zimmern zählen auch Darmstadt, Tübingen, Freiburg und Konstanz. Auch in Düsseldorf, Karlsruhe, Mannheim, Erlangen, Augsburg, Heilbronn, Osnabrück, Würzburg, Braunschweig, Reutlingen, Potsdam, Kassel und Flensburg sei es spürbar schwieriger geworden, eine Wohnung zu finden.

Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Internetportal "WG-gesucht" erstellt. Auftraggeber war der Immobilienentwickler GBI.

 

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