Weltkonferenz in Paris Bundesumweltministerin: Artensterben globale Herausforderung

Bundesumweltministerin Schulze betont die existenzielle Bedeutung im Kampf gegen das Artensterben. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin - Vor Beginn einer Weltkonferenz zur Artenvielfalt hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die existenzielle Bedeutung des Kampfs gegen das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten betont.

 

"Das Artensterben ist eine ähnlich große globale Herausforderung wie der Klimawandel", teilte die SPD-Politikerin am Sonntag mit. Sie hoffe, dass die Weltgemeinschaft sich mit dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES, an dessen Kernaussagen Experten und Regierungsvertreter von diesem Montag an feilen, auf einen "gemeinsamen, wissenschaftlich fundierten Sachstand" einigen, der dabei helfe, gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

An den Beratungen in Paris nehmen Vertreter aus 132 Mitgliedstaaten teil, wie das Umweltministerium mitteilte. Ziel ist es, einen weltweit akzeptierten gemeinsamen Sachstand zur Lage der Natur, den Problemen und möglichen Lösungen zu schaffen - ähnlich den Berichten des Weltklimarats IPCC für den Klimawandel. Vorgestellt werden soll eine Zusammenfassung des Berichts zum Artenschutz mit Handlungsempfehlungen am 6. Mai, einigen wollen die Teilnehmer sich schon zwei Tage früher.

 

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