Weltcup-Slalom Adelboden: Neureuther knapp am Podest vorbei

Ein Wimpernschlag fehlte ihm auf das Podest: Felix Neureuther nach seiner Fahrt auf Platz vier im Weltcup-Slalom von Adelboden. Foto: Peter Schneider/Keystone/dpa

Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat das "Stockerl" beim Slalom-Klassiker in Adelboden nur hauchdünn verpasst. Der Sieg ging an einen Norweger.

 

Adelboden - Der 32 Jahre alte Partenkirchner, der im ersten Lauf auf dem legendären Chuenisbärgli deutlich bessere Bedingungen hatte als fast alle anderen Konkurrenten, fuhr in der Schweiz auf Platz vier. Zum drittplatzierten Marcel Hirscher fehlten Neureuther fünf Hundertstelsekunden.

"Das ärgert mich schon", sagte Neureuther, der nach dem ersten Durchgang noch Dritter gewesen war, im ZDF: "Aber ich hatte im ersten Lauf wahnsinniges Glück mit den Bedingungen und brauche mich nicht zu beschweren."

Der Norweger Henrik Kristoffersen feierte seinen 13. Triumph im Weltcup in eindrucksvoller Manier vor Zagreb-Sieger Manfred Mölgg aus Italien (1,83 Sekunden zurück).

Münchner Linus Straßer schafft die WM-Norm

Neureuther trennten 2,24 Sekunden von Kristoffersen, der in beiden Läufen Bestzeit fuhr. Der Münchner Linus Straßer zeigte eine beherzte Vorstellung und fuhr mit Nummer 43 auf Platz zehn (+3,86) - seine beste Saisonplatzierung. Das bedeutet die halbe WM-Norm für den 24-Jährigen.

 

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