"Weiß, wie schnelllebig das Geschäft ist" Karriereende beim FC Bayern? Manuel Neuer gibt sich kryptisch

, aktualisiert am 07.01.2019 - 17:59 Uhr
Wechselte 2011 von Schalke 04 zum FC Bayern: Manuel Neuer Foto: Friso Gentsch/dpa

Bayerns Torhüter Manuel Neuer lässt offen, ob er noch einmal den Klub wechselt. "Ich habe hier noch viel vor", sagt der Kapitän. Es bleibt jedoch Raum für Spekulationen.

München/Doha - Plant Manuel Neuer auf seine alten Torhüter-Tage noch eine Rückkehr zu Ex-Klub Schalke? Reizt ihn ein Ausland-Abenteuer? Oder will er seine Karriere doch beim FC Bayern ausklingen lassen?

Im Trainingscamp in Doha ließ der Torhüter seine Zukunft am Montag offen. "Natürlich kann ich mir vorstellen, bei Bayern meine Karriere zu beenden", sagte Neuer. "Ich kann aber auch nicht sagen, dass das auf jeden Fall so sein wird. Man weiß, wie schnelllebig das Geschäft ist." (Lesen Sie auch: Der Bayern-Kampf um die Zehn ist eröffnet)
 


Neuer: "Habe beim FC Bayern noch viel vor"

Damit ließ Neuer Raum für Spekulationen. Eigentlich war man bislang fest davon ausgegangen, dass der 32-Jährige seine Zukunft in München sieht – auch übers Karriereende hinaus.

Am Tegernsee hat sich der Keeper ein schickes Heim bauen lassen, aus der Villa am Leeberg kann Neuer mit seiner Ehefrau Nina durch die Panoramafenster das gesamte Tal überblicken. Und so schnell wird es ihn dort wohl auch nicht wegziehen.

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Grundsätzlich sei es so, "dass ich mich hier sehr wohlfühle. Ich bin sehr gerne beim FC Bayern und habe hier noch viel vor", sagte Neuer. Sein Vertrag läuft bis 2021.

Für den Kapitän hängt die Fortsetzung der Karriere ohnehin von seinem Gesundheitszustand ab. "Mein Körper hat mir ein Jahr geklaut", scherzte er mit Blick auf die lange Pause nach seinem Mittelfußbruch: "Wenn er mir sagt, dass es nicht mehr weitergeht, dann muss ich natürlich darauf hören."

Doch daran will er noch nicht denken. Der Keeper will den Spitzenreiter BVB jagen. "Wir haben etwas wiedergutzumachen und sind hochmotiviert", sagte er. Über eine ganze Saison habe jedes Team mal eine Schwächeperiode: "Wir werden sehen, ob es auch auf Dortmund zutreffen wird." 

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