Wegen Lage des Wahllokals CSU befürchtet Chaos bei der Türkei-Wahl

Die Innenstadt-Lage des Münchner Wahllokals macht der Partei Sorgen. Bis 19. Juni können in Südbayern lebende Türken dort ihre Stimme abgeben.

 

München - Seit Donnertag sind die Wahllokale geöffnet: Noch bis einschließlich Dienstag, den 19. Juni dürfen die in Deutschland lebenden Türken ihre Stimme für die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in ihrer Heimat abgeben.

Doch wegen des Münchner Wahllokals gibt es nun Ärger. Die Stadtrats-CSU macht sich Gedanken um ein "vorprogrammiertes Chaos". Auslöser ist die Unterbringung des Wahllokals in den Räumen der Alten Bayerischen Staatsbank in der Kardinal-Faulhaber-Straße.

CSU sorgt sich auch um die hygienischen Zustände

Für die Dauer der Wahl besteht hier und am Salvatorplatz für den Zeitraum eine Einbahnregelung in nördlicher Richtung zwischen Promenadeplatz und Jungfernturmstraße. Auch Parkverbote verhängte die Stadt. Das Problem: Das Münchner Wahllokal dient als Anlaufstelle für alle türkischen Wahlberechtigten in Südbayern. Das seien so viele, dass "massive Verkehrsbeeinträchtigungen" zu befürchten seien, so die CSU in einem Antrag.

Auch um die Sicherheit und die hygienischen Zustände rund um die Kardinal-Faulhaber-Straße sorgt sich die CSU. Insgesamt wäre den Politikern ein anderer Standort für das Wahllokal lieber gewesen: "Das türkische Generalkonsulat wäre gut beraten gewesen, das Wahllokal an den Stadtrand zu legen, zum Beispiel in die Messe in Riem", so CSU-Stadtrat Richard Quaas.

 

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