Wegen IT-Problem Oskar-von-Miller-Gymnasium: Keine Tafeln, kein Unterricht?

Da das Schulgebäude saniert wird, werden die Schüler des Oskar-von-Miller-Gymnasiums aktuell in einem Interimsbau unterrichtet. Foto: Daniel Loeper

Weil ein neues, digitales Unterrichts-Konzept getestet werden soll, wurden im Interimsbau des Gymnasiums keine Tafeln angebracht. Doch es gibt IT-Probleme. 

Schwabing - Seit Schuljahresanfang findet der Unterricht des Oskar-von-Miller-Gymnasiums nicht mehr zwischen Siegfried- und Morawitzkystraße statt, sondern in einem Interimsbau in der Domagkstraße. Noch bis voraussichtlich 2022 wird die Schule saniert. 

Keine Tafeln, kein Unterricht?

Nun ist es für die rund 1.000 Schülerinnen und Schüler schon etwas betrüblich, in einer Behelfsanlage in Modularbauweise unterrichtet zu werden, statt in einem denkmalgeschützten Gebäude. Wirklich problematisch ist aber, dass es in dem Interimsbau keine Tafeln gibt. 

Laut einer Anfrage der CSU an den Oberbürgermeister sollte am Oskar-von-Miller-Gymnasium ein neuer, digitaler Unterrichtstyp getestet werden. Das Problem nur: Die IT streikt. Und zwar bereits seit vier Wochen, seit Schuljahresbeginn. 

Hilflose Lehrkräfte

Ein geregelter Unterricht sei so nicht möglich, heißt es in dem Antrag, Lehrer seien hilflos - weil sie nicht auf herkömmliche Tafeln ausweichen können - und die städtische IT bekäme das Problem nicht in den Griff. 

Die CSU im Stadtrat will nun wissen, wer für das IT-Konzept im Interimsbau zuständig ist, warum keine Tafeln montiert wurden und bis wann die IT-Probleme gelöst werden sollen. Denn ohne funktionierende Technik - oder Ausweichmöglichkeiten - drohe der Unterricht am Oskar-von-Miller-Gymnasium praktisch komplett auszufallen. 

 

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