Wegen Gift vom Kammerjäger Feuerwehr rettet Münchner (72) aus kontaminierter Wohnung

Die Feuerwehr hat den Mann aus der Wohnung gebracht - unten wurde er dann vom Notarzt versorgt. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Münchner ist am Montagabend frühzeitig in seine versiegelte Wohnung zurückkehrt. Zuvor hatte ein Kammerjäger dort nach einer Zwangsräumung Gift versprüht.

 

Ramersdorf - Wie die Feuerwehr berichtet, musste ein 72-jähriger Münchner am Montagabend aus seiner kontaminierten Wohnung in der Balanstraße gerettet werden.

Nach einer Zwangsräumung hatte ein Kammerjäger in der vermüllten Wohnung Gift versprüht. Deswegen wurde die Wohnung anschließend versiegelt – die Versiegelung sollte eigentlich vier Wochen lang bestehen. Doch so lange wollte der ehemalige Bewohner wohl nicht warten und kehrte deswegen trotz des Siegels früher in die Wohnung zurück.

Münchner kommt in eine Klinik

Die Nachbarn bemerkten das und alarmierten daraufhin den Notruf. Die Münchner Feuerwehr rückte aus und brachte den 72-Jährigen aus der kontaminierten Wohnung. Unten wurde er dann vom Notarzt versorgt und in eine Klinik gebracht. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte das Treppenhaus und versiegelten erneut die Tür der Wohnung.

 

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