Wegen Corona-Krise München: Weniger Kontrollen für Falschparker

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
, aktualisiert am 25.03.2020 - 09:16 Uhr
In München soll es weniger Falschparker-Kontrollen geben. (Symbolbild) Foto: David Zalubowski/AP/dpa

Die Stadt München reduziert die Überwachung von Falschparkern. Dies sei aber "kein Freifahrtschein" für Fehlverhalten.

 

München - Seit Katastrophenfall und Ausgangsbeschränkungen ausgerufen sind, reduziert die Stadt die Kontrollen von Falschparkern.

Ziel sei es, Berufsgruppen zu unterstützen, die eine besondere Verantwortung tragen, heißt es vom KVR. Referent Thomas Böhle (SPD) erklärt: "Das ist nicht als Freifahrtschein zum Falschparken zu verstehen." Durch die Regelung wolle man vielmehr gewährleisten, dass etwa medizinisches Fachpersonal ohne aufwendige Ausnahmegenehmigungen mit dem Auto zum Arbeitsort und wieder nach Hause fahren und dort parken kann.

Böhle: "Außerdem wollen wir so ermöglichen, dass Notdienste und Menschen, die etwa Ältere mit Besorgungen unterstützen, keinen Strafzettel bekommen."

Die Kommunale Verkehrsüberwachung beschränkt sich auf schwerwiegende Verstöße. Die Stadt reduziert die Überwachung. "Kein Freifahrtschein", sei das. Verstöße an Parkautomaten werden bis auf Weiteres aber nicht verfolgt.

 

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