Wegen Corona CSD 2020 in München: Änderungen bei Feierlichkeiten

Bunt und ausgelassen: So kennt man den CSD. Dieses Jahr kann er jedoch nicht in diesem Rahmen gefeiert werden. (Archivbild) Foto: CSD München

Die jährliche Parade beim Christopher Street Day muss 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Die Veranstalter haben sich aber bereits Alternativen überlegt, wie die Pride Week und die Politparade ablaufen sollen.

 

München - Wie viele andere Großveranstaltungen wird es auch den Christopher Street Day in diesem Jahr nicht in seiner gewohnten Form geben. Die große Parade mit den geschmückten Wagen fällt aus. Auch die beliebten Partys wie etwa das Rathaus-Clubbing oder das Straßenfest können wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Virtueller CSD mit Mitmach-Aktionen

Der CSD wird aber auch im Jahr 2020 gefeiert, wenn auch etwas anders als gewohnt: Ein Großteil der Veranstaltungen wird virtuell stattfinden. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Auf csdmuenchen.de können Veranstaltungen aller Art angemeldet werden, die entweder einen direkten Bezug zum CSD haben (Talkrunden, Filmabende, Ausstellungen, Charity-Aktionen, Stadtführungen, Infoabende etc.) oder als CSD-Specials konzipiert sind (Partyevents, Kneipenaktionen, Konzerte, Warmups, Gesundheitsvorsorgeaktionen, Sportturniere etc.). 

Ebenso kann man 30 bis 60-sekündige Videos mit persönlichen Aussagen hochladen, welche am 11. Juli ab 12 Uhr im großen Livestream auf der Website gezeigt werden – zusätzlich zu jeder Menge Musik und Talkrunden. Derzeit wird außerdem noch geprüft, ob am 11. Juli eine dezentrale Demonstration mit Aktionsspots in der Stadt möglich ist.

 

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