Wechsel zum TSV 1860 gescheitert Perdedaj: Darum bin ich nicht wieder ein Löwe geworden

Gehörte der Abstiegsmannschaft des TSV 1860 an: Fanol Perdedaj. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die von 1860-Trainer Daniel Bierofka beabsichtigte Rückholaktion für Fanol Perdedaj ist gescheitert, weil sich der Kosovare stattdessen dem 1. FC Saarbrücken angeschlossen hat. Hier erklärt der Ex-Löwe seine Beweggründe.

 

München - 17 Pflichtspiele hat Fanol Perdedaj für den TSV 1860 bestritten. In naher Zukunft werden keine weiteren Einsätze im Trikot der Löwen hinzukommen, denn der Kosovare hat sich trotz des Interesses der Sechzger für den 1. FC Saarbrücken entschieden.

Perdedaj: Saarbrücken hatte größeres Interesse als die Löwen

Der 26-Jährige rechtfertigt seinen Wechsel in der Saarbrücker Zeitung so: "Von 1860 hat mich nur der Trainer angerufen und gefragt, ob ich zurückkommen wolle. Das Interesse von Saarbrücken war deutlich größer." Der telefonische Kontakt mit Daniel Bierofka habe somit nicht ausgereicht, zudem konnten die Giesinger im Gehaltspoker wegen der leeren Kassen nicht mitgehen.

Obwohl er seit Sommer keinen Vertrag mehr hatte, sei Perdedaj eigenen Aussagen zufolge fit, da er sich bei Bierofka und dem TSV fitgehalten hatte. Damals habe er noch mit einem Wechsel in eine höhere Liga geliebäugelt.

Wiedersehen mit dem TSV 1860 in der Relegation?

"So ist der Fußball. Ich hatte gehofft, dass was passiert. Ist es aber dann nicht. Warum? Das kann ich nicht sagen", so Perdedaj: "Und wenn du dann ein halbes Jahr draußen bist, stehen die Vereine nicht gerade Schlange, egal wie du heißt, egal wo du schon gespielt hast.“

Nun wird er in der Regionalliga Südwest für den souveränen Spitzenreiter auflaufen - ob es zum Aufeinandertreffen mit den Sechzgern in der Relegation kommt?

 

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