Wasserwacht warnt München: Isar-Nähe bleibt weiterhin gefährlich

Der Pegelstand ist zwar nicht mehr ganz so hoch wie hier noch vor ein paar Tagen - trotzdem bleibt die Isar gefährlich. Foto: Djordje Matkovic

Auch wenn der Pegelstand der Isar in München langsam sinkt, sollten Passanten in Flussnähe aufpassen, warnt die Wasserwacht.

 

München -  Am Dienstagnachmittag betrug der Isarpegel am Müllerschen Volksbad 1,31 Meter. Das ist zwar bei Weitem nicht der Höchststand. Der betrug zwischen 22. Mai und 23. Mai fast drei Mal so viel: rund 3,50 Meter. Doch es handelt sich auch nicht um den sonst üblichen sommerlichen Niedrigstand der Isar, zwischen 60 und 80 Zentimetern.

Hoher Wasserstand an der Isar - noch keine Entwarnung

Für Entwarnung ist es also noch zu früh. Einige Münchner Isar-Ufergebiete sind derzeit überflutet, wie etwa das Isarvorland von Thalkirchen bis zur Corneliusbrücke oder vom Wehr Oberföhring bis zum Poschinger Weiher. Zudem wird am Sonntag erneut Starkregen erwartet.

Und der Sylvensteinspeicher im Süden Münchens lässt kontinuierlich Wasser ab (42 Kubikmeter pro Sekunde). Das sorgt für Pegelschwankungen in München. In der Isar entstehen weiterhin gefährliche Strömungen und Wasserwalzen. Vom Baden und Schlauchbootfahren rät die Wasserwacht ab.

Aktuelle Infos zum Wasserstand gibt es beim Hochwassernachrichtendienst Bayern.

 

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