Was ragt hier denn hoch? Donnersbergerbrücke: CSU-Fraktion will Schornstein umgestalten

Rechts: Ein Hundertwasser-Turm an der Müllverbrennungsanlage Spittelau in Österreich. Links: Der Schornstein an der Donnersbergerbrücke. Foto: CSU/imago/AZ

Die CSU will den Schornstein an der Donnersbergerbrücke zur spektakulären Kunst umbauen. Die AZ erklärt die Idee.

 

Neuhausen - Mindestens zwei Mal am Tag, sagt Marian Offman, fährt er über die Donnersbergerbrücke. Da man dort häufig nicht so schnell vorankommt, hat Offman Zeit, sich umzuschauen. Zum Beispiel in Richtung Arnulfpark – und den alten Schornstein dort.

Offman ist CSU-Stadtrat. Und will den Schornstein jetzt umgestalten lassen. "Ich finde es schön, dass er noch da ist", sagte er am Mittwoch im Gespräch mit der AZ. "Ich bin froh, dass er nicht abgebrochen wurde, sondern als Teil der Münchner Industriegeschichte erhalten geblieben ist." Offman möchte ihn auch weiterhin erhalten – aber umbauen. Wenn man über den Ring nach Neuhausen fahre, sei der Kamin schließlich das "Einfallstor in die Stadt". Und für das wünscht sich Offman "etwas Spektakuläres".

Einst stand hier das alte Heizkraftwerk. Und was könnte aus den eher einfallslosen Bauten des Arnulfparks werden? Offman bringt die Idee eines Turms im Hundertwasser-Stil ein, kann sich zum Beispiel aber auch Lichtinstallationen vorstellen. Zunächst einmal soll der Oberbürgermeister jetzt aber klären, wem der Kamin überhaupt gehört.

 

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