Warnungen in Teilen Bayerns Dauerregen im Allgäu: Hochwasser-Gefahr steigt

Arbeiter sichern Bahngleise bei Immenstadt mit einem Hochwasserwall. Foto: Benjamin Liss/dpa

Ausgerechnet an Weihnachten müssen die Menschen im Allgäu bangen: Die Hochwasserlage ist zwar noch nicht dramatisch, aber in der Tendenz doch steigend.

 

Kempten - Die Hochwasserlage im Allgäu war nach Angaben der Polizei am Morgen des Heiligabend "noch nicht so dramatisch". Die Tendenz sei aber steigend, sagte ein Sprecher. Im Südwesten von Kempten stand eine Straße bis zu einer Höhe von 50 Zentimeter unter Wasser. Über weitere überschwemmte Straßen lagen der Polizei keine Informationen vor.

Die Zugstrecken zwischen Kempten und Immenstadt sowie zwischen Immenstadt und Oberstdorf waren am Morgen für den Bahnverkehr gesperrt. Dort wurden nach Polizeiangaben Hochwasserschutzwände aufgebaut. Die Sperrung sollte bis in den Nachmittag anhalten. Für die betroffene Region warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Dauerregen und Sturmböen.

Auch in Österreich Schäden durch Dauerregen

Durch den starken Regen löste sich im österreichischen Kleinwalsertal ein Erdrutsch, der in der Nacht auf Montag ein Hotel beschädigte. Die Schlammmassen füllten unter anderem ein Gästezimmer komplett, wie die Polizei des Bundeslandes Vorarlberg mitteilte. Die Mure verschüttete außerdem wenige Kilometer hinter der Grenze zu Deutschland eine Straße auf einer Länge von rund 200 Metern. Der Berghang in der Grenznähe zum bayerischen Allgäu war am Morgen noch immer instabil.

 

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