Wanderung an der Glasstraße Die Vergangenheit deutscher Glasbläserkunst entdecken

 Foto: Tourismusverband Ostbayern/Eberl-Walter

Wer an Kunsthandwerk und deren Geschichte interessiert ist, findet in der sogenannten Glasstraße zwischen den Städten Waldsassen und Passau diverse Möglichkeiten, sich im Bereich der Glasherstellung und Glasveredelung informieren und beeindrucken zu lassen.

 

Mit einer Länge von etwa 250 Kilometern führt die Glasstraße durch ganze acht Landkreise und 46 Ortschaften, die zahllose Orte zum Thema Kunsthandwerk mit dem Material Glas zu bieten haben. Dabei führt die Glasstraße auch durch den Bayerischen Wald und den Oberpfälzer Wald.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke aus Glas

Die Kunst der Glasherstellung hat in Deutschland eine etwa 700-jährige Tradition, die sich in erster Linie in der Gegend der heutigen Glasstraße abspielte. Berühmte Orte wie Bodenmais und Zwiesel bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten zum Thema, wie etwa das Joska Glasparadies und die Joska Glashütte, wo man sich als Besucher sogar selbst am Glasblasen versuchen kann.

Sehenswert ist auf jeden Fall auch die beeindruckende Kristallglas-Pyramide in Zwiesel, dem Sitz der Zwiesel Kristallglas AG. Doch auch neben diesen Orten finden sich entlang der Glasstraße diverse weitere Attraktionen wie Burgruinen, Museen und auch einige Wanderwege wie der Waldwipfelweg in Maibrunn, die vom Einsteiger bis zum Fortgeschrittenen geeignete Pfade aufbieten können.

Gerade jetzt zur bevorstehenden Weihnachtszeit ist es interessant, zu sehen, wie beispielsweise Christbaumkugeln hergestellt werden.

Was die Glasstraße sowohl für kurze Besuche, Tagesausflüge oder sogar ganze Urlaube noch so alles zu bieten hat, findet man auf der Homepage www.die-glasstrasse.de des Tourismusverbandes Ostbayern.

 

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