Waldbrandgefahr im Nobelvorort Hirnverbrannt: Hecke in Grünwald abgefackelt

Die Hecke im Nobelviertel Grünwald brannte völlig aus. Foto: Thomas Gaulke

Brandheiße News aus Grünwald: Im Münchner Nobelvorort hat eine Hecke Feuer gefangen - weil eine Schädlingsbekämpfungsfirma trotz Waldbrandgefahr ein Wespennest ausräuchern wollte.

 

Grünwald - Die Wälder und Pflanzen in Bayern leiden unter den hohen Temperaturen im Freistaat - die Waldbrandgefahr ist entsprechend groß. Im Münchner Nobelviertel Grünwald hat am Mittwoch eine Hecke Feuer gefangen und ist komplett ausgebrannt.

Der Grund war aber weder eine achtlos weggeworfene Zigarette noch ein überhitztes Auto - stattdessen hat eine Schädlingsbekämpfungsfirma versucht, ein Wespennest in der Hecke auszuräuchern. Der Kammerjäger nahm tatsächlich bei einer Außentemperatur von 28 Grad einen Flammenwerfer zu Hand, um den ungebetenen Insekten den Garaus zu machen, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage erklärte.

Die 15 Meter lange Grundstücksbegrenzung entzündete sich prompt. Der für das Anwesen zuständige Gärtner versuchte noch mit allen Mitteln, die teure Thujenhecke zu retten, doch als die Feuerwehrleute aus Grünwald und Pullach anrückten, stand sie bereits lichterloh in Flammen.

 

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