Waldbrände in den USA Bilder aus Kalifornien: Soldaten kämpfen gegen Flammen

Jetzt greifen die Soldaten der Nationalgarde ein. Mit Löschflugzeugen soll ein weiteres Ausbreiten der Flammen in Kalifornien verhindert werden. Foto: dpa

Obwohl es erst der Beginn der "Waldbrandsaison" ist, brennt es im US-Bundesstaat Kalifornien derzeit lichterloh. Ein Feuerwehrmann kam bereits ums Leben. Jetzt sollen Soldaten der Nationalgarde im Kampf gegen die Flammen helfen.

 

Washington - Insgesamt toben im US-Bundesstaat Kalifornien derzeit 21 Wald- und Buschbrände, viele davon sind durch Blitzschläge entfacht worden. Schon jetzt vergleichen die Einsatzkräfte die Brände mit dem verheerenden Feuer von 2008. Es scheint ein fast aussichtsloser Kampf gegen die Flammen zu sein, den die kalifornischen Feuerwehrleute derzeit bestreiten müssen.

Vor allem ein sich rasch ausbreitender Brandherd rund 160 Kilometer nördlich von San Francisco bereite Sorgen. Die Flammen hätten sich bereits auf eine Fläche rund 190 Quadratkilometer Wald- und Buschland ausgebreitet. Etwa 12 000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, 5000 Gebäude seien bedroht, teilten die Behörde auf Twitter mit.

Waldbrände in Kalifornien fordern Todesopfer

Jetzt haben die Behörden sogar die Nationalgarde hinzugezogen. Die Soldaten sollen mit mehreren großen Löschflugzeugen in den Kampf gegen die Flammen einreifen, teilte die Feuerwehr mit. Zwei Flugzeuge seien bereits vor Ort eingetroffen, hieß es.

Am Donnerstag war ein Feuerwehrmann in den Flammen ums Leben gekommen. Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, rief am Samstag den Notstand aus, um so schnellere Hilfen zu ermöglichen.

Einer der Gründe, warum sich die Flammen in dem Küstenstaat momentan derart rasch ausbreiten, ist die Dürre, die Kalifornien seit Jahren heimsucht.

 

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