Vorsorgung für Bedürftige Schluss für "Das Westend tafelt“ - wie es nun weitergehen soll

Andrea Huber (v.l.) und Sibylle Stöhr hatten die Aktion im Westend gestartet. Auch nach dem Projekt soll es dort weiter Essen für Bedürftige geben. Foto: von Loeper

Die Münchner Tafel will an derselben Stelle ein Angebot für Bedürftige etablieren. Der Plan.

 

München – Seit dem 10. April 2020 spendiert die Initiative "Das Westend tafelt" an der Gollierstraße täglich eine Mahlzeit für jede und jeden, der sie braucht. Anlass war die Corona-bedingte Schließung der lokalen Essensausgabe im Westend. Nun hat die Initiative, getragen von verschiedenen Gruppen aus dem Viertel, angekündigt, am 21. Mai Schluss zu machen. "Danke! Danke! Danke!", heißt es in einer Mitteilung an die vielen ehrenamtlichen Helfer und Spender.

Und: Es wird weitergehen, wenn auch in anderer Form. In der Mitteilung heißt es: "Die Münchner Tafel eröffnet exakt eine Woche später ihre neue Ausgabestelle an der gleichen Stelle." Die Verteilung von zubereiteten Gerichten gehe zwar zu Ende, "aber die Versorgung von bedürftigen Menschen mit kostenlosen Lebensmitteln geht weiter."

Für Lebensmittelspenden braucht es einen Berechtigungsschein

Allerdings kann dort künftig nicht mehr jeder kostenlos essen. "Um in den Genuss der Lebensmittelspenden der Münchner Tafel zu kommen, ist ein Berechtigungsschein erforderlich." Die bisherigen Gäste von "Westend tafelt" sollen dabei unterstützt werden, einen solchen Schein zu bekommen.

"Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Münchner Tafel ihre lokale Verteilung wieder aufnimmt und somit unsere Gäste weiterhin mit Essen versorgt werden können", sagte Matthias Weinzierl von "Westend tafelt" am Montag.

 

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