Vorerst nicht Kovac-Nachfolger Topkandidat ten Hag gibt dem FC Bayern einen Korb

Erik ten Hag führte Ajax Amsterdam in der vergangenen Saison ins Halbfinale der Champions League. Foto: Antonio Polia/dpa

Erik ten Hag wird vorerst nicht Trainer beim FC Bayern München. Auf einer Pressekonferenz gab der Niederländer bekannt, sein Team Ajax Amsterdam in der laufenden Saison nicht zu verlassen.

 

München - Auf der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac hat sich der FC Bayern München seinen ersten Korb eingehandelt. Topkandidat Erik ten Hag (49) wird vorerst nicht Trainer des deutschen Rekordmeisters.

Auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel beim FC Chelsea London erklärte der Niederländer, dass er auf jeden Fall bis zum Ende der laufenden Saison Trainer bei Ajax Amsterdam bleiben wird.

Ten Hag vorerst nicht Bayern-Trainer

"Ich habe eine gute Verbindung zu meinen Spielern. Ich kann bestätigen, dass ich diese Saison bei Ajax bleibe", so der Niederländer am Montagabend.

Zwischen 2013 und 2015 war ten Hag Trainer der FC-Bayern-Amateure und gilt in der Chefetage des Rekordmeisters als einer der Topkandidaten auf die Kovac-Nachfolge.

"Bayern ist ein fantastischer Klub, ich habe die Zeit dort sehr genossen. Der Verein hat einen Platz in meinem Herzen. Aber jetzt bin ich bei Ajax. Ich lebe im Heute und konzentriere mich voll auf Ajax. Morgen spielen wir gegen Chelsea. Das ist wichtig", so ten Hag zu den Journalisten. Einen Kontakt zu den Bayern soll es nicht gegeben haben.

Ten Hag: "Habe gute Verbindung zu meinen Spielern"

In der vergangenen Saison führte Erik ten Hag Ajax Amsterdam mit erfrischendem Offensiv-Fußball bis ins Halbfinale der Champions League und brachte sich damit ins Notizbuch zahlreicher europäischer Topklubs.

Die aktuelle Absage an den FC Bayern bedeutet jedoch nicht das endgültige Aus. Vor wenigen Woche betonte der Niederländer, dass er sich ein erneutes Engagement in München durchaus vorstellen könne.

Korb von ten Hag, aber die Tür ist weiter offen

Und auch die Chefetage in Amsterdam würde seinem Trainer bei einer Anfrage aus München zur kommenden Saison wohl keine Steine in den Weg legen.

"Man muss doch realistisch sein. Wenn solche großen Vereine auf einen zukommen, dann werden wir uns das immer anschauen", so Ajax-Sportdirektor Marc Overmars Ende Oktober.

Es ist also noch alles möglich, wenn auch erst im Sommer 2020.

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