Vorbild Prinz-Eugen-Park Nachhaltiger Baustoff: Stadt will Holzbauten stärker fördern

Im Prinz-Eugen-Park sind bereits Holzbauten entstanden. Foto: Daniel von Loeper

Ein neues Programm soll die Bauweise unterstützen. Wo ganze Siedlungen entstehen könnten.

 

München - Die Holzbauweise gewinnt aufgrund ihrer spezifischen Fähigkeiten im mehrgeschossigen Bauen immer mehr an Bedeutung. Holz gilt als klimaverträglicher sowie nachhaltiger Baustoff. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, den Bau von neuen, zeitgemäßen Holzbauprojekten zu fördern.

Die Stadtverwaltung soll in diesem Jahr ein weiteres Zuschussprogramm für die Bauweise mit Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen entwickeln, das auch weiterhin die Mehraufwendungen für den mehrgeschossigen Geschosswohnungsbau unterstützt. Das Zuschussprogramm werde sich für Einzelprojekte im Stadtgebiet sowie für Siedlungen im größeren städtebaulichen Kontext eignen, hieß es am Mittwoch.

Auch in Freiham könnten Holz-Wohnungen entstehen

Nach dem Vorbild der größten zusammenhängenden Holzbausiedlung Deutschlands mit rund 570 Wohnungen im südlichen Bereich des Prinz-Eugen-Parks in Bogenhausen sollen als weitere Standorte für eine Holzbausiedlung der zweite Realisierungsabschnitt in Freiham Nord, das Kreativquartier und die Bayernkaserne sowie geeignete Teilflächen im Baugebiet südwestlich der Henschelstraße in Aubing-Lochhausen weiter verfolgt werden.

Bei der Vergabe städtischer Grundstücke sollen 50 Prozent der Gebäude in Holzbauweise angestrebt werden. Innerhalb des Prinz-Eugen-Parks wurden bereits Projekte unter anderem der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GWG von Rapp Architekten erfolgreich realisiert.

 

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