Vor TSV 1860 gegen KSC Fröhling: "Nochmal über den Punkt gehen"

Hofft, dass sich der immense Stress im Abstiegskampf der vergangenen Wochen endlich auszahlt: Löwen-Trainer Torsten Fröhling. Foto: dpa

Löwen-Trainer Torsten Fröhling spricht vor dem Abstiegsfinale des TSV 1860 beim Karlsruher SC über den immensen Druck im Abstiegskampf, das rettende Ufer und das zur Verfügung stehende Personal.

 

München - Am Sonntag um 17.20 Uhr könnte der TSV 1860 gerettet sein. Die Löwen könnten aber auch als Absteiger feststehen oder in die Relegation müssen. Je nach Ausgang des eigenen Auftritts im Wildpark-Stadion beim KSC (15.30 Uhr, Liveticker) und der zeitgleich kickenden Konkurrenz aus Aue, Frankfurt, Pauli, Fürth und Sandhausen müssen die Löwen um die harte Arbeit der letzten Wochen fürchten. Ums Überleben in der Zweiten Liga

"Es ist hoffentlich das letzte Spiel, wir hoffen, dass wir es positiv gestalten. Es ist wichtig, den Deckel drauf zu machen, dass wir am Sonntag den Klassenerhalt schaffen. Jeder muss seinen Job erfüllen, sich in die Mannschaft einbringen und nochmal komplett über den Punkt gehen", sagte Löwen-Trainer Torsten Fröhling, der seine Elf im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg auf mehreren Positionen umbauen muss.

"Für den verletzten Gui Vallori wird Kai Bülow auflaufen, für Gary Kagelmacher (Gelbsperre, Amn. d. Red.) Martin Angha spielen", ließ sich Fröhling in die Karten blicken. Zuletzt hatte er auch U21-Akteur Vladimir Kovac als Rechtsverteidiger getestet - wohl auch, weil Moritz Volz wegen einer Magen-Darm-Grippe fehlt.

In der Offensive sieht es ein bisschen komplizierter aus: Valdet Rama fehlt ebenfalls gelbgesperrt, Marius Wolf musste in der vergangenen Trainingswoche gleich zweimal wegen Rückenschmerzen abbrechen und ist fraglich. "Hain kann, Rodri kann, Okotie kann", sagte Fröhling über seine drei Stürmer, von denen wohl wie zuletzt zwei auflaufen werden. Und Krisztian Simon stelle sich auf der rechten Seite, wo er sich normalerweise mit Wolf duelliert, von selbst auf.

Egal mit welchem Personal, für die Löwen zählt nach Wochen voller Bangen nur eines: der Klassenerhalt. Fröhling über den großen Druck im Tabellenkeller: "Wenn das alles spurlos an uns vorbeigehen würde, wäre es natürlich gelogen. Die Verantwortung ist uns allen bewusst, das ist natürlich schon Stress. Aber es ist auch unser Job, wir wollen punkten und in der Liga bleiben!"

Sollte das klappen, werden die Löwen die Sau raus lassen: Fröhling: "Die Fahrt von Karlsruhe nach München dauert dreieinhalb Stunden. Wenn wir es schaffen sollten, wird bestimmt das ein oder ander Radler dabei sein."

 

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