Vor Euroleague-Partie FCBB: Spiel gegen Mailand in Kobe Bryants Schatten

FCBB-Spieler Nihad Dedovic posiert mit NBA-Legende Kobe Bryant 2014 im Münchner Audi-Dome. Foto: FCBB

Die Bayern-Basketballer treten in Mailand an und wollen näher an die Playoff-Ränge rücken. Im Hinterkopf dabei der tragische Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant.

 

München - Auch die Basketballer des FC Bayern hat der tragische Unfalltod von Kobe Bryant († 41) natürlich getroffen. "Wir haben selbstverständlich darüber gesprochen", sagte Ex-NBA-Star Greg Monroe laut "SZ". "So eine Tragödie rückt die Perspektive wieder etwas zurecht."

Am heutigen Donnerstag (21.15 Uhr/Magenta Sport) müssen die FCBB-Spieler nun in der Euroleague bei Armani Olimpia Mailand antreten – und werden dort noch einmal verstärkt mit dem Tod der NBA-Legende konfrontiert werden. In Italien hatte Bryant sieben Jahre seiner Kindheit verbracht, das Land war zu einer Art zweiten Heimat für ihn geworden. Von emotionalen Trauerbekundungen am Rande des Spiels ist deshalb auszugehen.

Greg Monroe über Kobe Bryant: "Es war Kunst, wie er gespielt hat"

Auch Monroe hatte sich vom Tod des früheren Lakers-Stars, der in den vergangenen Jahren öfter in München zu Gast war und dabei auch im Audi Dome trainierte, geschockt gezeigt. "Es war Kunst, wie er gespielt hat. Alles war reines Können", sagte der Bayern-Star.

Nun gilt es für ihn und seine Teamkollegen, den Fokus wieder auf Basketball zu richten, denn das Gastspiel in Mailand ist nicht ganz unwichtig. Die Italiener belegen just jenen achten Platz, der zur Qualifikation für die Playoffs reicht und den die Bayern, aktuell Tabellenletzter, am Saisonende gerne hätten. Drei Siege liegen sie hinter Mailand.

"Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und auch in Mailand gewinnen", sagte Monroe. "Ein Sieg würde uns weiteres Selbstvertrauen geben, aber dafür müssen wir wieder als Team und konzentriert spielen. Wir wissen, wie heimstark Mailand ist." Und wie auswärtsschwach die Bayern. Von zehn Spielen auf fremden Courts haben sie erst eins gewonnen – bei Alba Berlin.

 

0 Kommentare