Vor Beginn der 5. Staffel "Game of Thrones": 187 britische Babys heißen Arya

Die Schauspielerin Maisie Williams verkörpert in "Game of Thrones" die junge Arya Stark Foto: John Shearer/Invision/AP

Die Beliebtheit der US-Fantasy-Serie "Game of Thrones" ist unumstritten. Nun wurde allerdings bekannt, dass die TV-Saga einflussreicher sein könnte, als erwartet. Immer mehr Briten geben ihren Babys nämlich Namen von Serien-Charakteren.

 

"Hallo, ich komme aus England und mein Name ist Arya." So oder so ähnlich könnte sich in wenigen Jahren eine britische Austauschschülerin in Deutschland vorstellen. Wie nun nämlich bekannt wurde, geben immer mehr Engländer und Waliser ihren Kindern Namen, die auf den Charakteren aus der erfolgreichen Fantasy-Serie "Game of Thrones" basieren. Zwar war auch George R. R. Martins Romanvorlage "Das Lied von Eis und Feuer" bereits ein erfolgreicher Inspirationsgeber für Babynamen, doch die Serie sorgt für neue Dimensionen.

2013 wurden laut dem englischen Office for National Statistics - einer Statistikbehörde - 187 Mädchen mit dem Namen Arya getauft. 2010, vor der Ausstrahlung der Serie, waren es noch 42, wie die Website "Buzzfeed" berichtet. Völlig neu seien jedoch 50 Mädchen mit dem Namen Khaleesi, genauso wie vier Mädels mit dem Namen Daenerys und fünf Sansas. Bei den männlichen Kindern zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Mittlerweile gibt es sechs Mal den Namen Tyrion, sieben Mal Bran, drei Mal Sandor und elf Mal Theon. 2010 gab es die erwähnten Vornamen noch nicht.

Bei vielen anderen Charakteren zeichneten sich kaum Veränderungen ab. Seit 2013 gäbe es 35 neue Meeras, 58 Yaras, 17 Jaimes, 3 Catelyns, 12 Shaes und 31 Jons - ähnlich wie im Jahr 2010. Weiteren recht beliebten Charakteren aus der Serie werde diese Ehrung bisher allerdings noch gar nicht zu teil. So gebe es bisher weder Brienne, noch Ygritte, Eddard, Joffrey, Tywin, Cersei, Samwell, Hodor oder Bron, wie es weiter heißt.

 

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