Von Zivilbeamten gestoppt 160 km/h in der Spitze: Mercedes-Fahrer (23) rast durch München

Den 23-Jährigen erwarten nun ein Strafverfahren und ein Bußgeld von über 1.000 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot. (Symbolbild) Foto: imago/Plusphoto

Mit bis zu 160 km/h brettert ein Mercedes-Fahrer in der Nacht zum Freitag durch München - und bleibt dabei nicht unbeobachtet.

 

München - Nachtschwärmerei der anderen Art: Zivile Beamte der Verkehrspolizei haben in der vergangenen Nacht gegen 1.55 Uhr einen Raser aus dem Verkehr gezogen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 23-Jährige mit seinem Mercedes deutlich zu schnell auf dem Georg-Brauchle-Ring unterwegs: Die Beamten folgten dem Fahrzeug und führten dabei mehrere Geschwindigkeitsmessungen durch.

München: 121 km/h am Georg-Brauchle-Ring

Am Georg-Brauchle-Ring stellten sie dabei statt der erlaubten 60 km/h eine Geschwindigkeit von 121 km/h fest. Zudem fuhr der Mann mit seinem Auto anderen Fahrzeugen dicht auf und überholte diese, um schneller voranzukommen - dabei fuhr er auch über durchgezogene Linien und über Abbiegespuren.

Und er gab noch einmal mächtig Gas: Auf seiner weiteren Tour wurden bis zur Garmischer Straße immer wieder Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h festgestellt. Die Beamten brachten den Raser zum Stehen und kontrollierten den Mann.

Raser in München: Dreimonatiges Fahrverbot?

"Nach Auswertung des Videomaterials wurde eine Anzeige gegen den 23-jährigen Fahrzeugführer wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erstellt, da er sich als Kraftfahrzeugführer mit nicht angepasster Geschwindigkeit grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegte, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen", meldete die Polizei.

Der Führerschein des Mannes wurde noch vor Ort beschlagnahmt. Den Mercedes-Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren, ein Bußgeld von über 1.000 Euro, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Überhöhte Geschwindigkeit: Das sagt die Polizei

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.

 

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