Von Laim bis Donnersberger Brücke Erster Bau-Auftrag für Zweite Stammstrecke vergeben

Der rote Sichtschutz der Stammstrecken-Baustelle am Marienhof. Nun ist das erste Stück der Baustelle vergeben worden. Foto: Peter Kneffel/dpa

Wer die neue Röhre für die Zweite Stammstrecke baut, wird im Bieterverfahren entschieden. Jetzt ist das erste Stück vergeben.

 

München - Bisher wurde geplant, nachgebessert, ausgeschrieben – jetzt aber geht es wirklich los: Die Bahn, genauer gesagt die DB Netz AG, hat den ersten Auftrag für die Hauptbaumaßnahmen an der Zweiten S-Bahn-Stammstrecke vergeben. Konkret geht es dabei um den Bereich "Oberirdisch West" von der Station Laim bis zur Donnersbergerbrücke.

Eine Bietergemeinschaft aus den Firmen Ed. Züblin AG, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Max Bögl Stiftung & Co. KG und Bauer Spezialtiefbau GmbH hat den Zuschlag erhalten. Der Auftrag umfasst unter anderem den Rückbau und Neubau von Gleisen und Weichen, den Neubau zweier Überwerfungsbauwerke, einer zweigleisigen, stählernen Stabbogenbrücke und einer Lärmschutzwandbrücke.

189-Millionen-Euro-Projekt

Dazu kommt der Neubau von weiteren Lärmschutzwänden, Stützbauwerken und der Umweltverbundröhre an der Laimer Unterführung. Auch die Erneuerung des Bahnhofes Laim, diverse Elektroarbeiten, Kabeltiefbauarbeiten und die Vorbereitung des Baufelds für das Tunnelportal West gehören dazu. Das Volumen liegt bei knapp 189 Millionen Euro und damit im Kostenrahmen, so die Bahn. Baubeginn soll ab Herbst 2019 sein.

Für die Baumaßnahmen der anderen Abschnitte, wie "Tunnel West" mit Hauptbahnhof und Marienhof, laufen aktuell noch Bieterverfahren. Diese Aufträge werden in den kommenden Wochen vergeben.

 

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