Vom FC Bayern bis zu Madonna Hollywoods Haarflüsterer will Leben verändern

Der Mann, dem die Haare vertrauen: Philip B. mit AZ-Reporterin Kimberly Hoppe. Foto: AZ

Charlize Theron, Shakira und Robert de Niro: Philip B. macht die Stars noch schöner. Jetzt ist er in München. Ein Erlebnis-Bericht

 

Glockenbachviertel - Bist du bereit, dein Leben zu verändern?“ – Diese Frage serviert Philip B. (51) zur Begrüßung. Was sofort ins Auge springt: sein Haar. Das liegt nicht, sondern lebt. Es fällt so leicht, dass es sein Gesicht umtänzelt und in ständiger Bewegung ist. Genau wie der Träger.

Hollywoods Haarflüsterer wird er genannt, dieser gar nicht so leise Herr B., der durch Sharon Stone berühmt wurde. Damals brach ihr Haar bei den Dreharbeiten zu „Sliver“ so oft, dass die Produktion gefährdet war. Philip rettete Sharons kaputtes Haar mit einem besonderen Öl.

Heute ist seine Produkt-Palette genauso lang wie sein Kundenstamm (Sandra Bullock, Charlize Theron, Shakira,Madonna,Robert De Niro, Lady Gaga, Antonio Banderas, Brooke Shields, Gwenyth Paltrow und Jerry Hall). Jetzt ist er für ein Styling-Event in München.

Im Glockenbachviertel gibt es seine preisgekrönten Treatments exklusiv in Marco Slavuljs „Hair & Beauty Galerie“. Dem Laden mit der roten Tür in der Reichenbachstraße.

Fast-Nachbar Bastian Schweinsteiger benutzt Philips Produkte schon lange. Seit ihm Mario Gomez damals unter der Dusche das Shampoo klaute, wird der FC Bayern regelmäßig mit Philips Pflegerezepturen versorgt.

Aber zurück zur lebensverändernden Frage. Ich bejahe.

Philip strahlt und meint: „Gut. Deine Haare sehen 20 Jahre älter aus als du bist. Ein Totalschaden, sorry. Wir alle entgiften über die Kopfhaut, Stress, Schweiß, alles kommt oben an. Deshalb nehme ich den Druck weg, das Haar muss gesund werden. Du wirst dich später fünf Kilo leichter fühlen.“ Leichter, jünger, besser.

Geht es darum?

„Es geht um die Liebe. Wir alle wollen geliebt werden“, erklärt Philip, während er ein Pfefferminz-Avocado-Shampoo auf meinem Kopf einmassiert. Die Augen tränen, die Entgiftung scheint zu wirken.

Er selbst liebt den Münchner Michael, seit zwei Jahren sind sie verheiratet.

Seine Karriere startete mit einem Traum: „Ich wollte alle Frauen zu Prinzessinnen machen.“ Als er das erste Mal in der „Vogue“ steht, weint seine Mutter vor Glück. Sie ist sein größter Fan. Liebesbriefe der anderen Art bekommt er ständig: „Danke, dass mich mein Mann nach 15 Jahren wieder anschaut.“ Solche Sachen.

Nach einer Stunde ist er fertig. Mein Haar schaut frisch aus, federt herum. „Fass dein Haar an“, sagt er, „zum Niederknien!“

Meine Laune hat er auf jeden Fall verändert – und mein Leben? Vielleicht auch ein bisschen.

 

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