Volleyball Generali Haching: Neuer Hauptsponsor gesucht!

Seit 2011 geht Volleyballer Simon Hirsch für Generali Haching auf Punktejagd. Nun droht dem Spitzenteam der finanzielle K.o. Foto: az-montage

Sportlich läuft es bestens – doch die Hachinger Volleyballer stehen vor dem Ruin, weil Generali zum Ende der Saison aussteigt. Ein neuer Geldgeber ist nicht in Sicht. Jetzt hilft die AZ bei der Suche!

 

Unterhaching - Sie sind Entscheidungsträger in einem mittelständischen – oder größeren – Unternehmen, sportaffin und suchen nach einer neuen Werbemöglichkeit? Sie arbeiten am liebsten mit wirtschaftlich absolut verlässlichen Partnern zusammen? Und begeistern sich vielleicht sogar für familienfreundliche Action?

Dann hätten wir vielleicht was für Sie: Die Hachinger Volleyballer, ein europaweit etablierter Spitzenverein, suchen zur kommenden Saison einen neuen Hauptsponsor. Und die AZ hilft mit: Wir haben eine Anzeige erstellt – was der Verein bietet und was die Konditionen sind.

Denn die Zeit drängt für die Hachinger – der bisherige Hauptsponsor Generali wird sein Engagement nach der laufenden Saison beenden, ein neuer Geldgeber ist bisher nicht in Sicht. Mitte Dezember haben sich Trainer Mihai Paduretu und Manager Josef Köck als Deadline gesetzt. Wenn sich bis dahin kein neuer Geldgeber findet, beginnt die Abwicklung. „Daran hat sich bis jetzt nichts geändert“, sagt Paduretu.

16 Jahre trainiert Paduretu nun schon die Volleyballer. In dieser Zeit hat er aus einem grauen Zweitliga-Klub eine europäische Spitzenmannschaft geformt. Auch in dieser Saison spielen die Hachinger wieder um die Meisterschaft, im internationalen CEV-Pokal stehen sie vor dem Viertelfinaleinzug. Die Erfolge, die Siege der Mannschaft sind bittersüß. Weil sie in Haching darauf eingestellt sind, bis zum Ende der Saison die große Abschiedstournee zu spielen.

Paduretu verdrängt das. „Wir müssen uns auf das Sportliche konzentrieren“, sagt er. Am vergangenen Wochenende verpflichtete Haching erst einen neuen Diagonalangreifer, Marien Moreau aus Frankreich – der Etat für die laufende Saison ist gesichert und es ist für die Hachinger Ehrensache, dass kein Spieler jemals auf Gehaltszahlungen warten muss.

Am Samstag reisen die Hachinger nach Düren, eine der besseren Mannschaften in der Liga. Und am Mittwoch geht es nach Teruel im spanischen Nordosten. Ein 2:3 reicht schon für die nächste Runde. Da wollen die Hachinger unbedingt hin, aufgeben gilt nicht. „Wir werden bis zum letzten Tag alles versuchen“, sagt Paduretu.

 

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