Völlig außer Rand und Band Spieler ins Gesicht gespuckt: Douglas Costa fliegt nach Ekel-Attacke

Douglas Costa außer Kontrolle. Zum traurigen Höhepunkt der Auseinandersetzung spuckt er seinem Gegenspieler ins Gesicht. Foto: Giuseppe Maffia/Zuma Press/dpa/AZ-Screenshot

Douglas Costa von Juventus Turin völlig ungehalten. Der Ex-Bayer fliegt wegen mehrerer Unsportlichkeiten gegen US Sassuolo Calcio vom Platz. Trauriger Höhepunkt seines Wütens: eine eklige Spuck-Attacke. 

Turin – Dass Superstar Cristiano Ronaldo im vierten Anlauf gegen Sassuolo Calcio (2:1) endlich seine ersten beiden Tore in der Serie A machte, gerät angesichts dieser Bilder fast schon in den Hintergrund.

Douglas Costa, Ex-Spieler des FC Bayern, leistete sich kurz vor Ende des Spiels einen mehrteiligen Ausraster mit Sassoulo-Stürmer Federico di Francesco!

Costa spuckt di Francesco ins Gesicht

Der 28-jährige verlor dabei völlig die Fassung. Erst gab er seinem Kontrahenten einen Haken mit dem Ellenbogen, nachdem dieser sich über ein zu hartes Einseteigen des Brasilianers beschwert hatte. Nach dem Anschlusstreffer von Sassuolo in der 91. Minute der zweite Streich. Nach einem Wortgefecht verpasste Costa di Francesco einen Kopfstoß. Völlig unverständlich griff Schiedsrichter Daniele Chiffi hier nur zur gelben Karte. 

Nach dem Wiederanstoß eskalierte die Situation dann völlig: erneut bekamen sich die Streithähne in die Haare, woraufhin Costa di Francesco aus kürzester Distanz mitten ins Gesicht spuckte. Anschließend griff der Videoschiedsrichter ein. Nach Sichtung des Videos zeigte der überforderte Referee Costa dann glatt rot. 

Turin gewann das Spiel mit 2:1. Mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten führen die Turiner, bei denen Ex-Weltmeister Sami Khedira nach seiner Vertragsverlängerung am Mittwoch 90 Minuten durchspielte, die Tabelle vor dem SSC Neapel an. Sassuolo mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng liegt mit sieben Punkten auf Platz drei.

Ein italienischer Journalist dokumentierte die Aktionen auf Twitter

 

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