Vivarium Sind die nicht niedlich?

Das Panther-Chamäleon (Furcifer pardalis) hat beneidenswert bewegliche Augen – es kann die Pupillen um 360 Grad drehen. Das ist auch nötig. Denn das Tierchen ist eher langsam im Dschungel unterwegs – und muss genau darüber informiert sein, was sich hinter ihm abspielt. Durch zahlreiche Pigmente auf der Haut kann es seine Farbe der Umgebung anpassen. Mit seinen Greifpfoten klammert es sich an den Ästen fest. Und es bewegt sich gemütlich schaukelnd durch die Welt – wie ein Blatt im Wind. Denn es will möglichst wenig auffallen. Foto: Gregor Feindt

Zum Anschauen und Gruseln: Schlangen und Spinnen und Warane im Postpalast.

 

München - Im Postpalast wuselt und wurlt es. Mehr als 400 Reptilien, Schildkröten, Echsen und Spinnen sind aus der Schweiz angereist. Von morgen, Freitag, bis zum 26.Juni hat das „Vivarium” geöffnet – es ist die weltweit einzige Schau dieser Art.


Die Tiere sind in Terrarien und Aquarien untergebracht, vier Sattelschlepper haben das Material für deren Möblierung antransportiert.
Mambas, Klapperschlangen und Vipern sind zu sehen, Pythons, Boas oder Nattern. Dazu Echsen oder Warane, Vogelspinnen oder Skorpione. In einer „Baby-Station” tummelt sich der Nachwuchs.

Das Vivarium an der Wrede-/Ecke Arnulfstraße hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12, für Kinder bis 14 Jahre acht Euro.

 

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