Viertelfinale gegen Italien Bundestrainer Löw verrät erste Aufstellungs-Infos

, aktualisiert am 01.07.2016 - 23:08 Uhr
Bundestrainer Joachim Löw (l.) mit seinen Assistenten Marcus Sorg (m.) und Thomas Schneider. Foto: dpa

Kurz und knapp antwortet Bundestrainier Joachim Löw, ob Benedikt Höwedes im Viertelfinale gegen Italien für Joshua Kimmich eingesetzt wird. Ebenso sprach er über einen möglichen Startelf-Einsatz von Bastian Schweinsteiger.

 

Bordeaux - Joachim Löw erwartet im EM-Viertelfinale ein enges Spiel. "Die Italiener sind sicherlich auf Augenhöhe, klar", sagte der Fußball-Bundestrainer am Freitagabend bei der Pressekonferenz im Stadion von Bordeaux. Löw schließt taktische und personelle Überraschungen beim Gegner am Samstagabend (21.00 Uhr/ARD und im AZ-Liveticker) nicht aus: "Auch damit müssen wir klarkommen."

Zu Aufstellung und Spielsystem des Weltmeisters ließ sich Löw auf dem Podium nichts Konkretes entlocken. Im ZDF-Interview aber verneinte er nach mehreren Sekunden Nachdenkens die Frage, ob Benedikt Höwedes für Joshua Kimmich eingesetzt wird. Mit "Nein" beantwortete Löw auch die Frage, ob die selbe Mannschaft wie beim 3:0-Achtelfinalsieg gegen die Slowakei spielen werde. "Ich kann die Aufstellung natürlich nicht verraten, bevor die Mannschaft es nicht weiß. Aber Höwedes kommt nicht für Kimmich", erklärte Löw.

Der Gewinner des Viertelfinales sei nicht automatisch erster Anwärter auf den Finalsieg bei dieser Europameisterschaft. "Der Titel ist noch in weiter Ferne", sagte Löw in der Pressekonferenz, der weitere Weg sei "kein Honigschlecken".

Mittelfeldregisseur Mesut Özil äußerte sich zuversichtlich, dass die Sieglos-Serie gegen Italien in EM- und WM-Spielen endet. "Wir wollen morgen beweisen, dass das anders geht, dass wir gegen die Italiener bestehen können", sagte Özil und fügte hinzu: "Wir haben das Potenzial, jede Nation schlagen zu können." Vor vier Jahren bei der EM in Polen und der Ukraine waren die Italiener im Halbfinale die Endstation für die deutsche Elf.

 

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