Vierschanzentournee Sturm bedroht Tournee-Springen in Innsbruck

Ob der Österreicher Thomas Diethart auch beim Heimspringen in Innsbruck am Bergisel gewinnt? Foto: getty

Die Vierschanzentournee macht Halt in Innsbruck am Bergisel. Doch ob das dritte Springen überhaupt stattfinden kann, steht noch nicht fest.

 

Innsbruck - Dem traditionellen Bergiselspringen in Innsbruck droht zum zweiten Mal in seiner Geschichte die Absage. Für den geplanten Termin am Samstag haben die Meteorologen einen Föhnsturm mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h vorhergesagt. 2008 war in Innsbruck erstmals in der Tourneegeschichte ein Wettbewerb abgesagt und nach Bischofshofen verlegt worden, wo dann zwei Springen stattfanden.

Für Donnerstagabend war eine Mannschaftsführersitzung geplant. "Zuvor werden wir uns mit FIS-Renndirektor Walter Hofer zusammensetzen und einen Plan B diskutieren", sagte Alfons Schranz, Chef des Organisationskomitees in Innsbruck. Seit der Absage 2008 ist die Schanze mit einem Windnetz ausgestattet, das jedoch bei einem Föhnsturm nicht ausreichen würde.

 

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