Vier Jahre lang beim TSV 1860 Ex-Löwe José Holebas: "Keiner will mehr nach Deutschland"

Vom TSV 1860 über Umwege in die englische Premier League: José Holebas (l.). Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Ex-Löwe José Holebas hat in einem Interview die Bundesliga mit der englischen Premier League verglichen. Sein Fazit: Das deutsche Oberhaus ist weiter auf dem absteigenden Ast, die Engländer bauen indes ihre Vormachtstellung aus.

 

London/München - Der bei 1860 München großgewordene Premier-League-Profi José Holebas hat das sportliche Niveau der Fußball-Bundesliga im Vergleich zur englischen Liga kritisiert.

"So wie ich das mitbekomme, will einfach keiner mehr nach Deutschland", sagte der 35-Jährige vom FC Watford in einem "Sportbuzzer"-Interview. "Wen hast du denn da noch großartig? Klar gibt es Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder den FC Schalke", meinte der in Aschaffenburg geborene Holebas: "Du hast in Deutschland nur vier, fünf gute Vereine, danach kommt nichts mehr."

Holebas war vier Jahre bei 1860

Der griechische Nationalspieler war von 2006 bis 2010 bei den Löwen aktiv, ehe er über Olympiakos Piräus und den AS Rom nach England kam. Dort spielt er seit vier Jahren für Watford. "Die Vereine in der Premier League kannst du nicht mit anderen in Europa vergleichen. In der Premier League hat jeder Verein Geld – da geht ein gescheiter Spieler auch mal nicht gleich zu einem Top-Verein, um richtig Geld zu verdienen", sagte Holebas.

 

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