Viele Hektar Wald vernichtet 100 Helfer im Einsatz: Brand auf der Kramerspitz

Ein Hubschrauber mit einer Löschbehälter schwebt bei Garmisch-Partenkirchen unterhalb des Kramerspitz über einem Brandherd. Foto: dpa

Waldbrand kurz vor der Jahreswende: Bei dem Feuer in 1028 Meter Höhe wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt, aber eine große Fläche wertvoller Wald war nicht mehr zu retten.

 

Garmisch-Partenkirchen - Ein Feuer hat in der Nacht zum Mittwoch auf der Kramerspitz (1985 Meter) bei Garmisch-Partenkirchen wertvollen Wald vernichtet.

Die Flammen breiteten sich in teils unwegsamem Gelände aus zunächst ungeklärter Ursache auf einer Fläche von 100 mal 400 Metern aus.

Die Feuerwehr hatte Mühe, an den über der Gaststätte St. Martin gelegenen Brandort in rund 1200 Metern Höhe zu gelangen. Rund 100 Helfer waren nach Polizeiangaben im Einsatz. Sie konnten aber nicht verhindern, dass etwa die Hälfte des Baumbestandes ein Raub der Flammen wurde.

Ein Bundeswehrhubschrauber half bei den Löscharbeiten. Am Morgen war das Feuer unter Kontrolle. Es seien aber noch Nachlöscharbeiten notwendig gewesen, so ein Polizeisprecher.

Kurz nach Mitternacht hatten Anwohner den Brand eines Waldstückes oberhalb der St.-Martin-Hütte gemeldet - sie befindet sich auf 1028 Höhenmeter an der Südseite der Kramerspitz.

Die Höhe des Sachschadens kann laut Polizeibericht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

 

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