Viel Arbeit gegen Berlin EHC München startet mit Sieg ins DEL-Viertelfinale

Münchens Justin Shugg war mit zwei Treffern der Mann des Abends beim 3:2 nach Verlängerung gegen die Eisbären Berlin. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Das war ein hartes Stück Arbeit: Der EHC Red Bull München hat das erste Viertelfinale der "Best of Seven"-Serie gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen.

München - Meister EHC Red Bull München hat sein Auftaktspiele in den Viertelfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) knapp für sich entschieden. Die Münchner taten sich gegen die Eisbären Berlin sehr schwer und siegten erst nach Verlängerung 3:2 (0:0, 0:0, 2:2, 1:0).

Münchens Justin Shugg (71. Minute) sorgte in der Neuauflage des letztjährigen DEL-Finals in der Verlängerung für den vielumjubelten Siegtreffer. Der Hauptstadt-Klub schnupperte in der regulären Spielzeit noch an einer Überraschung. Sean Backman (45. Minute) und Brendan Ranford (48.) brachten die Gäste zweimal in Führung. Doch Frank Mauer (46.) und Shugg (55.) sorgten jeweils für den Ausgleich. 

Auch Adler Mannheim siegt 

Adler Mannheim bezwang am Mittwoch die Nürnberg Ice Tigers deutlich mit 7:2 (1:1, 3:1, 3:0). Nach der Rekord-Vorrunde mit 116 Punkten wurden die Mannheimer ihrer Favoriten-Rolle gerecht. Andrew Desjardins brachte die Gastgeber nach zwölf Minuten in Führung, Ex-Nationalstürmer Patrick Reimer egalisierte im ersten Abschnitt für die Franken (16.).

Doch innerhalb von 119 Sekunden sorgten Nationalspieler Markus Eisenschmid (23./25.) und wieder Desjardins (24.) für einen beruhigenden Mannheimer Vorsprung. Nachdem Leonard Pföderl (39.) noch auf 2:4 verkürzen konnte, stellten Luke Adam (46.), Tommi Huhtala (54.) und Desjardins (60.) mit seinem dritten Treffer den 7:2-Endstand her.

Die jeweils zweiten Spiele der Serie finden am Freitag (19.30 Uhr) in Nürnberg und Berlin statt.

 

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