"Verzogene Göre" So reagierte Angelina Jolie auf den Sony-Hack

Besorgnis statt Wut: Angelina Jolie hat mal wieder ihren Großmut bewiesen. Knapp ein Jahr nach den Enthüllungen des Sony-Hacks hat sich die Schauspielerin zu der Beleidigung gegen ihre Person geäußert.

 

Los Angeles - Der Sony-Hack, der Ende 2014 Hollywood erschütterte, sorgt in regelmäßigen Abständen immer noch für Nachbeben. Nachdem sich zuletzt viele Schauspieler kritisch zu der durch den Hack entstandenen Gehaltsdiskussion geäußert hatten, hat nun auch Angelina Jolie (40, "By The Sea") ihr Schweigen gebrochen. Sie war in einer E-Mail des Produzenten Scott Rudin an "Sony Pictures"-CEO Amy Pascal als "kaum talentierte, verzogene Göre" bezeichnet worden. Anders als erwartet verlor Jolie allerdings kein böses Wort, sondern äußerte sich besorgt.

"Ehrlich gesagt war meine erste Eingebung, mir Sorgen um Amy zu machen", sagte die Schauspielerin nun im Interview mit der US-amerikanischen Zeitung "The New York Times". "Sie hat Kinder. Ich wusste, dass sie durch diese Sache aus den Fugen geraten würde." Jolie gab außerdem zu, die geleakten Dokumente nie selbst gelesen zu haben. Die darin enthaltene Meinung über ihre Person sei ihr von anderen zugetragen worden.

Bei der Veröffentlichung von Daten Ende 2014 wurden diverse Informationen über aktuelle und kommende Film-Projekte veröffentlicht. Neben dem Mailverkehr mit Beleidigungen zu diversen Hollywood-Stars wurde zum Beispiel aufgedeckt, dass Jennifer Lawrence (24) für den Film "American Hustle" bedeutend weniger verdiente als ihre wesentlich weniger bekannten männlichen Kollegen, und wie hart mit Schauspielerin und Regisseuren ins Gericht gegangen wird.

 

 

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