Verwesungsprozess war noch nicht abgeschlossen Pfui deife! Mann schmuggelt Affenschädel nach München

Noch übriggebliebene Fettreste an dem Affenschädel sorgten für einen furchtbaren Gestank. Foto: dpa//BFV/Zoll

In seinem Koffer wollte ein Münchner einen Affenschädel aus Thailand nach Deutschland schmuggeln. Besonders eklig: Der Schädel war noch nicht komplett verwest.

 

München - Urlaubsmitbringsel der makaberen Art: Versteckt in seinem Gepäck wollte ein Münchner nach seinem Thailandurlaub den Schädel eines toten Affen in Deutschland einführen.

Bei einer stichprobenartigen Kontrolle am Flughafen entdeckten Zollmitarbeiter den knapp 650 Gramm schweren und 23 Zentimeter langen Affenschädel im Koffer des Mannes.

Der Zoll schaltete daraufhin das Veterinäramt ein, welches den Schädel für nicht einfuhrfähig erklärte, da er nicht fachgerecht präpariert war. Dass dieses Exemplar den Anforderungen nicht genügte, war nur zu deutlich an den noch vorhandenen Fetteinlagerungen und dem damit einhergehenden Gestank erkennbar. Ein klarer Verstoß gegen das Tierseuchengesetz.

„Hinzukommt, dass der Affenschädel dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterliegt und der Reisende demnach ein artenschutzrechtliches Dokument bei sich hätte führen müssen, welches er dem Zoll hätte vorlegen müssen. Da dem nicht so war, war der Schädel von den Zöllnern zu beschlagnahmen. Eine legale Einfuhr war damit unmöglich“, so die Pressesprecherin des Hauptzollamts München, Marie Müller.

Der Schädel wurde aufgrund des nicht eingehaltenen Tierseuchengesetztes vernichtet.

 

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