Versteckte Pistolen und Attrappen Fast 44.000 verbotene Gegenstände am Münchner Flughafen entdeckt

Diese in einem Buch versteckte Pistole war einer der kuriosesten Funde der Kontrolleure am Flughafen. Foto: Bundespolizei

Im Jahr 2019 haben die Sicherheitskräfte am Münchner Flughafen 43.800 verbotene Gegenstände gefunden und sichergestellt. Darunter echte und nachgemachte Waffen wie Messer und Pistolen.

 

München - Fast 44.000 verbotene Gegenstände wollten Passagiere im vergangenen Jahr durch die Sicherheitsschleusen am Flughafen schmuggeln – darunter Schusswaffen, Munition, Messer, brennbare Flüssigkeiten, Attrappen von Waffen und weitere verbotene Utensilien.

Sicherlich einer der kuriosesten Funde bei der Handgepäck-Kontrolle war 2019 eine alte Pistole, die in einem ausgeschnittenen Buch versteckt war. Die Passagierin gab an, das Buch auf dem Flohmarkt gekauft und es ungeöffnet als Reiselektüre eingepackt zu haben, von der Pistole wüsste sie nichts.

Pistole in Buch versteckt - Frau kann Gericht überzeugen

Tatsächlich wurde sie später vor Gericht freigesprochen, da sie diese Version glaubhaft vermitteln konnte. In einem anderen Fall rief die verbotene Mitnahme von Sturmgewehr-Nachbildungen im Reisegepäck die Polizei auf den Plan.

Regierungspräsidentin Maria Els betont: "Diese Zahlen belegen, wie wichtig die sorgfältige Arbeit des Kontrollpersonals der SGM am Flughafen München für die Sicherheit der Reisenden ist". Die Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München (SGM) ist eine hundertprozentige Tochter des Freistaats Bayern.

Sie führt die Passagier- und Gepäckkontrollen am Flughafen München im Auftrag des Luftamts Südbayern der Regierung von Oberbayern durch.

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