Verspätungen bei der S-Bahn Rangierbahnhof Ost: Erneut illegale Migranten aufgegriffen

Immer wieder greift die Münchner Bundespolizei Migranten auf, die auf Güterzügen nach Deutschland kommen. Foto: Bundespolizei

Zum wiederholten Mal in den letzten Wochen musste die Bundespolizei zu einem größeren Einsatz an einem der Münchner Rangierbahnhöfe ausrücken. Auf Zügen eingereiste Asylbewerber gefährdeten den Bahnbetrieb.

 

München - Am Samstagmittag gegen 12:45 Uhr meldete die Deutsche Bahn der Bundespolizei mehrere unberechtigte Personen im Gleisbereich des Rangierbahnhofes München-Ost. Mehrere Streifen der Bundespolizei, ein Diensthundeführer sowie ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel suchten daraufhin den Gleisbereich am Leuchtenbergring ab.

Die Polizei griff 17 afrikanische Migranten auf, die allesamt Asylanträge in der Bundesrepublik stellen wollen. Die zwölf Männer und fünf Frauen stammten nach eigenen Aussagen aus Nigeria, Sierra Leone, Marokko und Kamerun. Sie waren mit dem Güterzug 43136 aus Verona unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist.

Die Migranten wurden der Polizei des Freistaats Bayern übergeben. Wegen Personen im Gleis wurde der östliche Streckenabschnitt im Zeitraum von 12:45 Uhr bis 13:35 Uhr gesperrt. Es kam zu Verspätungen im Nah-, Fern und S-Bahnverkehr im Bereich des Ostbahnhofes.

 

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