Versöhnung missglückt Frau schlägt Lebensgefährten mit Bierflaschen blutig

Im Beziehungsstreit zweier Italiener wurden Bierflaschen zu Waffen. Foto: dpa/AZ

Eigentlich wollten sich eine 40-jährige Italienerin und ihr 62-jähriger Landsmann bei einem gemeinsamen Abendessen wieder versöhnen und ihre Beziehung retten. Stattdessen landete der Mann im Krankenhaus und die Frau bei der Polizei.

 

München – Gegen 01.00 Uhr am Mittwochmorgen entdeckte eine Streife der Bundespolizei am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhofs einen stark blutenden Mann. Schnell kam für die Polizisten der Verdacht auf, dass der Mann durch seine in der Nähe befindliche 40-jährige Lebensgefährtin verletzt wurde. Die Beamten nahmen die Frau daher zur Vernehmung mit auf die Wache.

Den ersten Ermittlungen zufolge soll sich der Beziehungsstreit über mehrere Stunden zugetragen haben. Nach Angaben der 40-jährigen Beschuldigten hatte sich das Paar zwar kurz zuvor getrennt, dann aber gemeinsam in einem Lokal gegessen.

Dort soll es zu ersten Beleidigungen und Gefühlsausbrüchen gekommen sein. Als die Frau schließlich das Restaurant verließ, folgte ihr der 62-Jährige zum Hauptbahnhof. Am Ausgang Bayerstraße eskalierte die Situation dann vollends. Nach einem Gerangel nahm die 40-Jährige zwei volle Bierflaschen und schlug sie ihrem Ex-Freund nacheinander auf den Kopf. Dabei ging eine der Flaschen zu Bruch.

Der 62-Jährige erlitt stark blutende Verletzungen am Kopf und musste in einem Münchner Krankenhaus behandelt werden. Dabei wurden glücklicherweise aber keine schwerwiegenden Kopfverletzungen festgestellt.

Die Bundespolizei hat gegen die 40-Jährige Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

 

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