Verliehene 1860-Profis Maurer will zwei von drei zurück

1860-Trainer Reiner Maurer Foto: Rauchensteiner

Löwen-Coach Reiner Maurer scheint sich entschieden zu haben. Die verliehenen Manuel Schäffler und Sadro Kaiser will er zurück, Eke Uzoma eher nicht.

 

München – Gut möglich, dass die Löwen in den nächsten Tagen ihre Rettung und den Einstieg von Investor Hasan Ismaik verkünden. „Wenn das passiert, können wir auf den Knopf drücken, vieles ist vorbereitet“, sagt Geschäftsführer Robert Schäfer. Was er meint, sind die sportlichen Planungen für die neue Saison. Neben den wahrscheinlichen Zugängen Arne Feick (Bielefeld) und Dennis Malura (Erfurt) scheinen sich die Sechzger auch entschieden zu haben, welche verliehenen Profis zurückkommen sollen – und wer nicht.

Sandro Kaiser und Eke Uzoma wurden in der Winterpause an den Tabellenletzten Arminia Bielefeld verliehen. Von beiden hatten sich die Löwen bessere Leistungen erhofft, doch von Kaisers „hervorragender Qualität“ ist Trainer Maurer nach wie vor so überzeugt, dass er ihn gerne zurücknimmt. Über Eke Uzoma hingegen sagt er: „Von seiner Entwicklung war ich nicht so begeistert. Vielleicht will er ja von sich aus gar nicht bei uns weitermachen.“

Der an den MSV Duisburg verliehene Manuel Schäffler hingegen dürfte sehr wohl zum TSV 1860 zurückkehren. Zwar wurde der 22-Jährige beim Pokalfinalisten meist nur eingewechselt, zuletzt aber spielte er zwei Mal von Beginn an und bedankte sich jeweils mit einem Tor. In 20 Spielen traf Schäffler vier Mal; er spielt bei den Planungen der Löwen allein deswegen schon eine wichtige Rolle, weil Topstürmer Benny Lauth zwar immer mehr zum Verbleib tendiert, aber nach wie vor keine Vertragsverlängerung unterschrieben hat.

 

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