Verletzter Verteidiger Volz schuftet am freien Tag alleine fürs Comeback

Moritz Volz fällt seit Wochen mit einem Muskelfaserriss aus. Foto: Rauchensteiner

Moritz Volz fällt seit Wochen aus. Der Verteidiger des TSV 1860 nutzte den trainingsfreien Montag für eine Extra-Einheit.

 

München - Er ist einer der wichtigsten Spieler für Löwen-Trainer Torsten Fröhling. Moritz Volz hätte unter dem neuen Coach gute Chancen gehabt, auf viel Spielzeit zu kommen. Hätte er sich nicht nach dem Sieg in Fürth einen Muskelfaserriss zugezogen. Seit Wochen schuftet der 32-Jährige für sein Comeback, eine verfrühte Rückkehr ins Mannschaftstraining bezahlte er bereits mit einem Rückschlag.

Der flexible Defensivspieler will aber unbedingt im Endspurt um den Klassenerhalt noch einmal eingreifen. Dafür trainierte er am trainingsfreien Montag in der Sonne als einziger Löwe an der Grünwalder Straße. Fröhling, der Volz selbst verletzt bereits als zusätzlichen Co-Trainer auf die Bank beordert hatte, hofft auf eine baldige Rückkehr, mahnt aber vor übertriebenem Ehrgeiz.

Doch Fröhling weiß, wie wichtig der international erfahrene Volz im Abstiegskampf noch werden könnte. Schon gegen Bochum hatte der 48-Jährige mit Vollmann und Weigl zwei Youngster aus der Startelf genommen, um ihnen den Druck zu nehmen und erfahrenere Kräfte (Vallori, Rama) einzubauen. Volz, der gegen Darmstadt noch unter Markus von Ahlen sein einziges Spiel von Anfang an in dieser Saison bestritt, würde Fröhling noch mehr Möglichkeiten geben. Einzig: Der genaue Zeitpunkt seines Comebacks steht weiter nicht fest.

 

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